
Die ökumenische Gruppe der Freitagsfrauen entstand im Jahr 1989 nach einer Vorlesungsreihe „Feministische Theologie“ an der Universität Konstanz zum Thema: „Stellt euch vor, die Frauen hätten in der Kirche das Schweigen bewahrt.“
Frau Renate Michel, Frau Ilse Weißgerber und Frau Dr. Inge Bung von der Bezirksfrauenarbeit boten Freitag nachmittags in der Petruspfarrei Nachgespräche zu den Vorlesungen an. Diese fanden regen Zuspruch.
Frau Michel führte diese Treffen seit damals weiter fort bis fast zu Ihrem Tode im vergangenen Jahre.
Der Kreis besteht weiter. Wir (im Augenblick 9 Frauen) treffen uns einmal im Monat freitags von 15:00 – 18:00 Uhr im Gemeindesaal der Litzelstetter Auferstehungskirche. Die Termine stehen jeweils im Litzelstetter Blättchen.
Eine von uns bereitet den Nachmittag mit einem Thema vor. Das führt dann zu lebhaften Diskussionen.
Der Nachmittag endet mit einem gemütlichen Kaffeetrinken.
Einige unserer Themen in letzter Zeit:
- Der weiße und der schwarze Wolf (indianisches Märchen) mit Diskussion über Gerechtigkeit, Frieden, Wut, Hass
- Die Erzählung vom Sündenfall (Genesis 3), die einen entscheidenden Einfluss auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft hatte
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Geschichten in der Bibel und Märchen
- „Die Erfindung des jüdischen Volkes 70 n. Chr.“ (Schlomo Sand)
- Das Leben der Hildegard von Bingen
Wir freuen uns auf interessierte, neugierige Frauen, die mitmachen wollen.