Kirchensanierung - Stand der Arbeiten

Sanierung

 Nach der Gemeindeversammlung am 18. März und dem folgenden Beschluss des Kirchengemeinderats zur Umsetzung der Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach konnte am 13. April der Bauantrag beim Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe eingereicht werden. Mit Energiekonzept, Terminplan, Kostenberechnungen und sonstigen Anlagen ein über 60-seitiges Dokument.

Die Baugenehmigung haben wir dann nach ca. sechs Wochen Bearbeitungszeit mit Datum vom 22. Mai 2018 erhalten - leider etwas später als zunächst gedacht. Damit war dann jedoch der formale Weg für die offizielle Vergabe der Aufträge und auch für den Beginn der Bauarbeiten geebnet.
Durch gute Kontakte zu den ausführenden Handwerkern konnte jedoch bereits beim sich abzeichnenden späteren Baubeginn ein überarbeiterer Terminplan abgestimmt werden, der nun den Baubeginn zum 9. Juli ermöglicht hat.

 

Zur aktuellen Situation auf der Baustelle:

Die Kirche ist bis auf den Glockenturm vollständig eingerüstet - mit einem Außengerüst für die Zugänglichkeit der Außenhaut und einem Innengerüst  für  die Arbeiten im Innenbereich sowie als Absturzsicherung. Die asbesthaltige Außenhaut auf dem Dach ist bereits vollständig entfernt. Sämtliche Installationen im Dachbereich wurden bereits verlegt, sodass die aufgebrachte Folie (Dampfbremse) diese mit einschließt. Die Dachflächen wurden bereits mit der zukünftig außen abschließenden Holzweichfaserdämmung wieder verschlossen, sodass die künftige Innendämmung (nichtbrennbare Einblasdämmung) demnächst eingebracht werden kann. Die Unterkonstruktion für die neue Dachhaut in Form einer Konterlattung sowie darauf folgend der Traglattung für die neuen Dachschindeln werden derzeit installiert. In diesem Zuge wird auch bereits jetzt die Lattung für die künftige Photovoltaikanlage eingemessen und angebracht.
Im Innenbereich wurde noch vor Beginn der Arbeiten an der Außenhaut unser Kruzifix abgebaut und an eine Restauratorin zur Ausbesserung kleinerer Schäden und zur Konservierung übergeben. Dort wird das Kreuz auch bis zum Abschluss der Arbeiten eingelagert. Auch die bestehende Ornamentverglasung wurde bereits zu einem frühen Zeitpunkt entfernt, sodass die Verglasungen in der Bauzeit sicher gelagert sind und in Ruhe repariert bzw. entsprechend mit Isolierglas ergänzt werden können. Die Heizkörper wurden rückgebaut, sodass nun die Innendämmung angebracht werden kann. Die Heizkörper selbst werden neu gestrichen und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingebaut.
Die bereits erfolgten Abbruchmaßnahmen der bauzeitlichen Außenhülle aus Asbest wurden durch einen zertifizierten Fachbetrieb, die Zimmerei Leiz, durchgeführt. Die Arbeiten mussten vielfach in Staubschutzanzügen und mit Atemschutzmasken erledigt werden, um eine Gefährdung der Arbeiter auf dem Dach soweit als möglich auszuschließen. Durch die große Hitze der vergangenen Wochen waren dabei dann mehr Pausen nötig, um entsprechend ausreichend Flüssigkeit trinken zu können. Unter anderem aus diesem Grund ist der aktuelle Stand der Arbeiten um ca. zwei Wochen hinter dem avisierten Zeitplan. Die betreuenden Architekten sind jedoch guter Dinge, dass der gesteckte Zeitrahmeninsgesamt eingehalten wird und die Sanierung bis Mitte November abgeschlossen werden kann.        

Matthias Herrmann